Thermisches System Technisches Wörterbuch

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A

Absoluter Nullpunkt – Die tiefste theoretische Temperatur. Im absoluten Nullpunkt weist ein Körper keinerlei molekulare Wärmebewegung auf. Der absolute Nullpunkt ist der Nullpunkt gemäß Rankine- und Kelvinskala. (-273,15 °°C)

Genauigkeit Kalibrationsgenauigkeit – der potenzielle Fehler eines Geräts verglichen mit einer physikalischen Konstanten oder einer Normstelle.

    Regelgenauigkeit – Erhalten eines Prozesses bei einem gewünschten Wert. Die Fehler oder Kombinationen aus Fehlern im Gesamtsystem einschließlich dem Sensor, der Regelung, Strom, Last und konstruktionsbedingte Ineffizienz beeinflussen die Regelungsgenauigkeit.

    Darstellungsgenauigkeit – die Menge potenzieller Fehler zwischen einem gemessenen Wert und dem dargestellten Wert.

    Sollwert-Genauigkeit – die potenziellen Fehler zwischen einem gemessenen Wert und dem Sollwert.

Adresse – für die digitale Kommunikation zwischen Leitrechner und Regler ist dies eine numerische Größe, typischerweise zwischen 1 und 255. Dieselbe Adresse muss im Computerprogramm sowie im spezifischen Regler eingegeben werden, der angesprochen oder mit dem kommuniziert werden muss.

Alarm – ein Regelzustand oder eine Regelfunktion, die anzeigt, dass der Prozess um einen vordefinierten Wert ober- oder unterhalb des Sollwerts ist.

Alarm-Relaisoptionen – normalerweise unter Strom (Relais unter Strom, falls nicht im Alarmzustand) normalerweise abgeschaltet (Relais nicht unter Strom, außer er befindet sich im Alarmzustand). Gesperrt bedeutet, dass eine Reset-Taste gedrückt werden muss, wenn die Temperatur unterhalb des Alarm-Sollwerts fällt, einschließlich Totzone.

Alarmtyp – typische Auswahl für PID-Regler sind: ausgeschaltet, hoch, tief, + Abweichung, -Abweichung, +/- Abweichung und Ereignis (für Rampenreduktionseinheiten)

Algorithmus – eine Sammlung an Regeln mit einer endlichen Nummer an Schritten, um ein Problem zu lösen.

Wechselstrom (AC) – ein elektrisches Leistungssystem, wobei die Spannung alterniert und kontinuierlich zwischen positiv und negativ wechselt. Typische Frequenz ist 50 oder 60 Hz. (Zyklen pro Sekunde)

Umgebungskompensation– die Fähigkeit eines Instrumentes, Änderungen in der Umgebungstemperatur zu kompensieren, sodass die Änderungen keinen Einfluss auf die Regelgenauigkeit haben.

Umgebungstemperatur – die Temperatur der direkten Umgebung, in welcher die Ausrüstung betrieben wird.

AWG (American Wire Gauge) – auch bekannt als B- und S-Drahtquerschnitt. Standardsystem um den Durchmesser von Drähten für Leistungs- sowie Regelsysteme zu spezifizieren. Je größer die Gauge-Nummer, desto kleiner der Drahtdurchmesser.

Ampere (A) – das Maß von Fluss oder Spannung in einem Stromkreis.

Analog-Anzeige – eine Anzeige mit gestrichelter Skala und einem Zeiger, der sich bewegt, um Prozessbedingungen anzuzeigen.

Analoger Ausgang – ein Spannungs- oder Stromsignal, das eine kontinuierliche Funktion des gemessenen Parameters ist.

Analoger Sollwert – Einstellung des Regelwerts mittels einem Potentiometer.

Weichglühen – Um Spannungen in Metallen oder Glas zu eliminieren mittels Aufwärmen bis knapp zur jeweiligen Schmelztemperatur und einer folgenden schrittweise kontrollierten Abkühlung. Weichglühen reduziert die Streckgrenze bei zeitgleicher Erhöhung der Flexibilität. Rohrheizelemente werden weichgeglüht, bevor sie gebogen werden.

ANSI – American National Standards Institute

Anti-reset Windup – eine Funktion bei dreimodigen Reglern (PID), welche verhindert, dass der integrierte Stromkreis funktioniert, wenn die Temperatur außerhalb des proportionalen Bands ist.

ASME – American Society of Mechanical Engineers.

ASTM – American Society for Testing and Materials.

Atmosphärendruck (Standard) – Druck, der von der Erdatmosphäre auf sich darin befindliche Objekte wirkt. Gemessen bei 15 °C beträgt der Standard-Atmosphärendruck auf Meereshöhe 1,014 bar.

Automatischer Reset (Integral) – die Integralfunktion eines Reglers, die automatisch die Differenz zwischen dem Sollwert und der aktuellen Prozesstemperatur kompensiert. Ein Signal bewegt das Proportionalband auf oder ab, um Gleichlaufschwankungen oder Messbereichsfehler zu korrigieren.

Automatisches Tuning (der Regelparameter) – ein Regler, der die optimalen PID-Parameter mittels einer eingebauten Software berechnet, um die Notwendigkeit manueller Nachjustierungen zu eliminieren.

Zusatzausgang – Zusatzausgänge, um andere Funktionen als den primären Reglerausgang zu regeln wie Lampen, Summer, Lautsprecher oder Gasentleerungen, die durch die Regleralarmfunktion ausgelöst werden.

Zusatz-Sollwert – ein alternativer Sollwert bei einigen PID-Reglern, welcher mittels einer Taste oder einem externen Signal ausgewählt werden kann.

AWG – American Wire Gauge.

B

Band- und Düsenheizungen – Komponentenheizer entworfen, um zylindrische Objekte wie z.B. Kunststoffextruder zu heizen. Eine breite Auswahl an Größen und Konstruktionen ist erhältlich.

Bandbreite – die Gesamttemperaturschwankung gemessen an bestimmten Punkten im System, normalerweise der Prozess.

Baudrate – bei serieller Kommunikation die Übertragungsrate für Informationen in Bits pro Sekunde. Muss mit dem gleichen Wert im Regler und im Leitcomputerprogramm gesetzt werden. Typische Werte sind 1.200, 2.400, 4.800, 9.600 und 19.200. Der Regler, Computer sowie die Verdrahtung müssen fähig sein, mit dieser gewählten Baudrate zu funktionieren.

Biegeradius (Minimum) – der minimale Radius beim Biegen eines Drahtes, Heizelements oder Begleitheizungskabel, ohne diese zu beschädigen.

Blackbody – ein theoretisches Objekt, das den maximalen Betrag an Energie bei einer gegeben Temperatur emittiert und jegliche einfallende Energie absorbiert.

Geflecht – ein flexibles, gewobenes Geflecht, normalerweise aus Metalldraht, das eine isolierte Litze umgibt, um eine Erdung bereitzustellen oder um diese vor mechanischer Beschädigung zu schützen.

Siedepunkt – die Temperatur, bei der eine Substanz von der Flüssigkeitsphase in die Gasphase übergeht. Bezieht sich gemeinhin auf den Siedepunkt von Wasser (100 °C auf Meereshöhe).

BTU – British Thermal Unit; die Menge an thermischer Energie, die benötigt wird, um ein Pfund Wasser um 0,55 °C zu erhitzen oder abzukühlen.

Kolben und Kapillargefäß – bezieht sich auf die Thermostatkonstruktion, die einen mit einer Flüssigkeit gefüllten Kolben im Prozess aufweist. Die zunehmende Hitze zwingt das Fluid durch eine enge Röhre in ein Ausgleichsgefäß. Das Ausgleichsgefäß betätigt einen Federschalter bei einer festgesetzten Temperatur, definiert durch den Einstellknopf, welcher den Schalter in Richtung zum Ausgleichsgefäß oder weg vom Ausgleichsgefäß bewegt.

Schottverschraubungen mit Gewinde – Erhältlich für Rohrheizelemente, werkseitig gelötet, um die Heizelemente durch die Wand eines Behälters oder Kanals zu montieren.

Ruckfreie Übertragung – Der gleichmäßige, automatische Übergang vom automatischen Regler (geschlossener Kreislauf) zur manuellen Steuerung (offener Kreislauf). Der Reglerausgang wird während der Übertragung aufrechterhalten.

Impulsgruppenbetrieb – ein schneller, zyklischer Steuerausgang, typischerweise 3-32 VDC, der zusammen mit einem Halbleiterrelais eingesetzt wird.

C

Kalibrierung – der Einstellprozess eines Instrumentes, sodass die Anzeige in Bezug auf den aktuellen Wert akkurat ist.

Kalorie – die Menge an thermischer Energie, um ein Gramm Wasser bei 15 °C um 1 °C zu erwärmen.

Patronen- und Tauch-Temperaturregler – sind mechanische Thermostate, deren Funktionsweise auf der Expansionsdifferenz von unterschiedlichen Metallen beruht.

Heizpatronen – zylindrische Heizer mit Litzen, die an einem Ende austreten. Meistens in Bohrungen innerhalb von Platten und Gussformen eingeführt, um Metallblöcke zu erwärmen. Eine Auswahl an Standarddurchmessern, Längen und Leistungen ist erhältlich sowie Speziallängen, elektrische Nenngrößen und Zuleitungsdrahtoptionen.

Kaskade – Regelfunktion, bei der der Ausgang des einen Regelkreises den Sollwert für einen zweiten Regelkreis liefert, der die Regelaktion ermittelt.

CE – Eine Markierung, die eine Übereinstimmungserklärung mit den Anforderungen der Europäischen Union (EU) an Produkte bezeichnet, die in Europa verkauft werden.

Celsius – eine Temperaturskala mit 0 °C definiert als Gefrierpunkt und 100 °C als Siedepunkt von Wasser auf Meereshöhe.

Keramikperlen – Perlen aus Keramik mit unterschiedlichen Lochgrößen, vorgesehen zum Isolieren von blankem Hochtemperaturdraht, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Keramikfasern – eine leichtgewichtige Faser geringer Dichte, typischerweise als Hochtemperaturisolation oder als feuerfestes Material verwendet.

Keramische Polklemmen-Isolatoren – gebraucht um Anschlussklemmen herkömmlicher Bandheizer abzudecken und dadurch Kontakt von Personal mit elektrischen Gefahren zu vermeiden. Verkauft als Paare.

cfm – der volumetrische Volumenstrom einer Flüssigkeit oder eines Gases in Kubikfuß pro Minute.

Kontaktprellen – das rasche Zirkulieren eines Relais aufgrund zu schmaler Bandbreite des Reglers.

Kreislauf– ein kompletter oder Teilpfad, in dem Strom fließen kann.

Umlaufheizungen – Heizelemente für Medien oder Gase bestehend aus einem isolierten Rohrkörper mit einem integrierten Tauchheizer. Verschiedenste Mantel- und Rohrkörpermaterialien werden angeboten, um eine Vielzahl von Materialien mit einer Reihe von Temperaturen zu erwärmen. Mechanische Thermostate sind für einige Modelle enthalten. Optionen beinhalten mechanische oder elektrische Regler, eingebaute Sensoren, Leitbleche und ASME-Design sowie Zertifizierungen. Komplette vormontierte Systeme mit Bedienfelder sind ebenfalls erhältlich.

Geschlossener Kreislauf – ein System, in welchem Änderungen der Prozesstemperatur durch einen Sensor erkannt werden. Die Rückmeldung des Sensors erlaubt dem Regler, Korrekturen vorzunehmen und somit das System präzise zu regeln.

Kaltlötstellenkompensation – ein temperaturempfindliches Gerät, das den Einfluss von Änderungen der Umgebungstemperatur auf die Kaltlötstelle des Thermoelements verhindert.

Unbeheizte Länge – die Distanz vom Ende der Ummantelung zum beheizten Abschnitt eines Rohrheizelements oder ähnlichem Heizelement.

Komfortheizer – Heizelemente, normalerweise für das Erwärmen von Bereichen, wo sich Personen aufhalten. Generell nicht zum Gebrauch in Bereichen über 37 °C. Ein breitgefächertes Angebot von Arten (Konvektion und zwangsventiliert) ist zum Gebrauch in gewöhnlichen, korrosiven und explosionsgefährdeten Bereichen verfügbar.

Gleichtakt Netzfilter – ein Gerät, das Störsignale beider Stromleitungen mit Bezug zur Erdung herausfiltert.

Gleichtaktunterdrückung – die Fähigkeit eines Instrumentes, Interferenzen einer Gleichtaktspannung beim Anschlussterminal mit Bezug zur Erdung zurückzuweisen. Ausgedrückt in dB (Dezibel)

Klemmringverschraubungen – Schottverschraubungen entworfen für Kundeninstallationen an runden Rohrheizelementen, um die Montage von Heizelementen durch eine Behälterwand, Kanal usw. zu ermöglichen.

Leitvermögen– den Übergang von Wärme von einem Material bei einer gegebenen Temperatur zu einem anderen Material tieferer Temperatur, wobei sie in direktem Kontakt zueinander sind.

Leitfähigkeit – die Fähigkeit von Wärme oder Elektrizität, durch ein Material zu fließen.

Konstante Leistung – bezieht sich auf einen Typ von Begleitheizungskabel, der eine konstante Ausgangsleistung aufweist, ungeachtet der Umgebungstemperatur.

Kontinuitätskontrolle – Ein Test, der feststellt, ob Strom durch einen Schaltkreis fließen kann.

Regelkreis – der Basis-Regelkreislauf eines jeden automatischen Regelsystems besteht aus: 1) Variable (Prozess) 2) Sensor 3) Fehlererkennung (des Reglers) 4) Regler 5) Stellglied (Relais, SSR, SCR) 6) Temperaturanzeige

Reglermodus– die Methode, mit welcher der Regler die Systemtemperatur dem Sollwert anpasst. Ein/Aus, Anpassung und PID sind die geläufigsten Reglermodi.

Reglertypen – Optionen sind direkt wirkend (kühlen) und indirekt wirkend (heizen).

Konvektion– den Übergang von Wärme von einer Quelle oder eines Bereichs mit höherer Temperatur zu einem Gas oder Flüssigkeit durch Bewegung und Mischen der Massen.

CSA – Abkürzung für eine externe Behörde für Tests und Genehmigungen, die Canadian Standards Association.

C-UL – dies ist eine Annahme der UL (Underwriter’s Laboratory) Genehmigung eines Produkts. Häufig akzeptiert von Kunden, die normalerweise eine CSA-Genehmigung benötigen.

CPS – Zyklen pro Sekunde (Siehe Hertz).

Strom– gemessen in Ampere (A), bezeichnet den Fluss von Elektrizität. Ein Ampere ist ein Coulomb pro Sekunde.

Strombegrenzung – Ein Mittel zur Beschränkung des Stroms, der an einer Last anliegt, durch einen Leistungsregler, typischerweise ein SCR.

Stromproportionierung – ein 4-20 mA (typischerweise) Stromausgang, welcher einen Strom liefert, der proportional zum benötigten Regelsignal ist.

Stromtransformator – ein Transformator, normalerweise mit Ringkern (doughnut), konzipiert, um einen elektrischen Leiter aufzunehmen und der einen verminderten, aber linearen Ausgang bei einer kleineren Stromstärke zur Verfügung stellt, um Instrumente anzusteuern. Typischerweise spezifiziert in einem Verhältnis von z. B. 100:1.

Taktrate (oder Zykluszeit) – in einer zeitproportionalen Regelung wird damit die Periode (normalerweise in Sekunden) bezeichnet, die benötigt wird, um einen kompletten Ain/Aus-Zyklus zu durchlaufen, sobald die Temperatur sich in der Mittellage des Proportionalbandes eingepegelt hat.

D

Datenaufzeichnung – Aufnehmen einer Prozessvariablen über einen bestimmten Zeitraum.

Totzeit (differentiell) – ist die Differenz in Grad zwischen dem Ein- und Ausschalten des Temperaturreglers. Dieser Parameter ist für die Ein-Aus-Steuerung. Es bezieht sich ebenfalls auf Übertemperatursteuerungen.

Standardparameters – Die Programmieranweisungen, die permanent in der Mikroprozessorsoftware gespeichert werden.

Mechanischer Schalter für eine definierte Anwendung – Ähnlich zu einem Motorstarter-Relais, für den Gebrauch mit Ein-/Aus-Steuerungen für langsame Prozesse. Erhältlich mit optionalen Gehäusen für generelle, nasse sowie explosionsgeschützte Bereiche.

Dichte – Masse pro Volumeneinheit wie kg/m^3

Weiterentwicklung - (siehe Vorhalt)

Abweichung – die Differenz zwischen dem gewählten Wert und dem aktuellen Wert.

Abweichungsalarm – ein Versatzwert, der dem Sollwert folgt. Falls der Sollwert 148 °C ist und der Abweichungsalarm einen Wert von -6 °C (oder 160 °C) aufweist, wird der Sollwert auf 176 °C geändert, der Abweichungsalarm wäre dann 176 °C plus -6 °C (oder 187 °C). Siehe Prozessalarm.

Abweichungsanzeige – die Darstellung von Prozesstemperaturen auf Anzeigen, die die Differenz oder Abweichung der Prozesstemperatur bezüglich dem Sollwert anzeigen.

di/dt – die Rate der Stromänderung bezüglich der Zeit. Eine Filterung von großen SCR-Einheiten könnte notwendig sein, um eine Beschädigung wegen großer Stromstärken innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu verhindern.

Dielektrikum – ein elektrischer Isolator – ein Material mit tiefer elektrischen Leitfähigkeit.

Durchschlagsfestigkeit – eine bestimmte Spannungsmenge, die ein isolierendes Material widerstehen kann, bevor ein elektrischer Ausfall eintritt.

Differential – in einer Ein-/Aus-Steuerung wird damit die Temperaturdifferenz bezeichnet, ausgedrückt in Grad, innerhalb derer das Steuergerät ein- und ausschaltet.

Differentialmodus Netzfilter – ein Gerät, das Störsignale zwischen zwei Stromleitungen herausfiltert.

Digitalanzeige– die aktuelle Prozesstemperatur, die auf LED- oder LCD-Displays angezeigt wird.

Digitaler Sollwert– der gewünschte Temperaturwert, der mittels Nach-oben/unten-Tasten oder Druckradschalter gesetzt wird.

DIN – Deutsche Industrienorm, eine deutsche Behörde, die Fachnormen festlegt. Bedienfeldöffnungen basieren typischerweise auf DIN-Abmessungen.

Diode – Eine Vorrichtung, die den Stromfluss in nur eine Richtung erlaubt.

Gleichstrom (DC) – ein elektrischer Strom, der in eine Richtung fließt.

Trennung – ein Hauptschalter montiert auf dem Bedienfeld, welcher eine Trennmöglichkeit bietet, um den Strom abzuschalten, bevor eine Türe zu Wartungszwecken geöffnet wird. Die meisten Trennschalter bieten keinen Überspannungsschutz. Dies muss vorgeschaltet mittels Sicherungen oder Stromkreisunterbrechern sichergestellt sein.

Geschirrspülmaschinenheizer – Tauchheizer mit Anschlussklemmen-Gehäuse und eingebauter Steuerung, entwickelt um in kommerziellen Geschirrspülmaschinen eingesetzt zu werden.

DOT (Demand Oriented Transfer) – ein SCR-Leistungsregelsystem, das den kleinsten Taktgeber verwendet. Beispielsweise wären bei 25 % Ausgangsleistung ein Zyklus eingeschaltet und 3 Zyklen ausgeschaltet.

Nullpunktverschiebung – eine Änderung eines Werts über eine lange Zeitperiode, hervorgerufen durch Änderungen von Umgebungstemperatur, Zeit oder Netzspannung.

Regeldifferenz– bei Proportionierungsreglern ist dies die Temperaturdifferenz zwischen dem Sollwert und dem Wert, bei dem sich die Systemtemperatur stabilisiert. Korrigiert bei automatischem oder manuellem Zurücksetzen.

Trommelheizer – flexible Heizer, entwickelt um zu heizen oder die Temperatur bei standardmäßig 5, 6, 30 und 55 Gallonen-Trommeln aufrechtzuerhalten . Eine Auswahl an Nenngrößen ist erhältlich, einige davon mit Thermostaten.

Trockenrohrleitungsheizer – ein Heizelement, entwickelt um in einem trockenen Bereich installiert zu werden, normalerweise innerhalb einer Röhre, um die umgebende Röhre zu erwärmen mit dem Endzweck, die Flüssigkeit rundherum zu erwärmen.

Doppelausgang – der primäre Reglerausgang wird die Prozesstemperatur regeln. Ein sekundärer Reglerausgang wird benutzt, um einen Prozesskühler oder Alarm anzusteuern.

Arbeitszyklus – das Verhältnis von der Einschaltzeit zur Einschaltzeit zuzüglich Ausschaltzeit, ausgedrückt in Prozent.

Dv/dt-Transientenschutz – Filterung um die Spannung zu beschränken versus Zeit, die dem SCR zur Verfügung gestellt wird. Hilft die SCRs gegen Spannungsschwankungen zu schützen.

E

Effizienz – die Menge an nützlicher Ausgangsleistung versus Energieeingang, ausgedrückt in Prozent.

Elektrischer Bolzenheizer – ein langes, zylindrisches Heizelement, das in langen Hohlbolzen von Großanlagen eingesetzt wird, um Presspassungen zu erzielen, wenn die Bolzen abkühlen.

Elektromagnetische Interferenzen (EMI) – elektrische und magnetische „Störsignale“, die beim Schalten von Wechselstrom entstehen. EMI kann mit dem Betrieb von mikroprozessorgesteuerten Reglern interferieren.

Elementenklemmen – Gusseisenklemmen stehen zur Verfügung, um Band- und Ringheizelemente für konduktive Erwärmung von Behältern usw. an Oberflächen zu befestigen.

Emission – Das Verhältnis von Strahlungswärme, die von einer Oberfläche abgestrahlt wird, im Verhältnis zur Strahlungsenergie, die von einem schwarzen Körper bei derselben Temperatur emittiert wird.

Endotherm – ein Prozess ist endotherm, wenn er Wärme absorbiert.

Enthalpie – die Summe der internen Energie eines Körpers und dem Produkt seines Volumens multipliziert mit dem Druck, der notwendig ist, um die Energieänderung zu erfassen, die beim Erwärmen von Dampf oder Gas hervortritt. Ausgedrückt in Einheiten von BTU/lb. oder Joule/Gramm.

Fehler – die Differenz zwischen dem korrekten Wert und dem abgelesenen oder Anzeigewert.

Exotherm – ein Prozess ist exotherm, wenn er Wärme generiert.

Explosionssichere Flachheizkörper – eingesetzt, um mittels Wärmeleitung Bereiche zu erwärmen, die explosionsgefährdet sind.

Explosionssicheres Anschlussklemmen-Gehäuse (oder Abdeckung) – eine Abdeckung, ein Gehäuse oder ein Bedienfeld, welches eine interne Gasexplosion absorbieren kann. Dies verhindert eine Ausbreitung einer Explosion auf umgebende Gebiete. Gehäuseinhalte dürfen die Oberfläche nicht derart erwärmen, dass entflammbare Gase oder Dämpfe in der Umgebung entzündet werden könnten.

Verlängerungsdraht– Draht, um einen Sensor (typischerweise ein Thermoelement oder RTD) mit einem Bedienfeld oder Regler zu verbinden. Der Thermoelement-Draht muss derselbe Typ sein wie TC (J für J). RTD-Draht sollte Kupfer sein.

Externe Verriegelung – die Verriegelung wird für die meisten Chromalox-Bedienfelder zur Verfügung gestellt und ist ein Schalter, der die Last abschaltet, wenn er unterbrochen wird. Typischerweise verbunden mit einem Fluss- oder Druckschalter bei sich bewegenden Systeme, um gegen einen Durchflussstrom bei Nulllast zu schützen.

Anlass– ein programmierbarer Ein-/Aus-Ausgang, verwendet um ein Peripheriegerät oder einen Prozess zu aktivieren.

F

Fahrenheit – eine Temperaturskala mit 0 °C definiert als Gefrierpunkt und 100 °C als Siedepunkt von Wasser auf Meereshöhe.

Geflanschte Tauchheizer – Tauchheizer mit Montageflansch (ANSI-Standard und andere). Die meisten bieten eine Auswahl von Anschlussklemmen für unterschiedliche Umgebungen. Optionale Mantelthermoelemente sind ebenfalls erhältlich.

Flexible Heizelemente – erhältlich in unterschiedlichsten Ausführungen und Nennwerten, die meisten sind mit Silikongummi mit interner Verdrahtung konstruiert. Sowohl Spezialzubehör wie Thermostate, Kabel und Stecker als auch spezielle Formen sind erhältlich.

Durchfluss – Volumen des Fluids, das pro Zeiteinheit durchfließt.

FM (Factory Mutual Research Corporation) – eine externe Genehmigungsbehörde, welche Gerätschaften für Wartungen in unterschiedlichen Bereichen und Konditionen testet und genehmigt.

Form A Relais – Einzelpol, Einzelumschaltrelais mit normalerweise offenem (NO) und Massenkontakt. Wenn die Spule unter Strom steht, schließen die Kontakte.

Form B Relais – Einzelpol, Einzelumschaltrelais mit normalerweise geschlossenem (NC) und Massenkontakt. Wenn die Spule unter Strom steht, sind die Kontakte geöffnet.

Form C Relais – Einzelpol, Doppelumschaltrelais mit normalerweise offenem (NO), geschlossenem (NC) und Massenkontakt. Kann als Form-A- oder Form-B-Kontakt ausgewählt werden.

fpm – Flussgeschwindigkeit in Fuß pro Minute.

fps – Flussgeschwindigkeit in Fuß pro Sekunde.

Gefrierpunkt – die Temperatur, bei der ein Material von der flüssigen in die feste Form übertritt.

Frequenz – die Anzahl Vorkommnisse oder Zyklen während in einer bestimmten Zeitspanne.

Sicherung– ein Gerät, das die Stromzufuhr in einem Stromkreis im Falle einer Überlast unterbricht.

Fuzzy-Logik – Eine Technik der künstlichen Intelligenz, die erlaubt, Reglerentscheidungen anhand von ungefähren oder unvollständigen Informationen zu treffen. Es ist eine kontinuierliche Funktion zur Entscheidungsfindung, die anfängliche Überschwingungen und Sollwertdifferenzen verhindern kann

G

GFCI – (Ground Fault Circuit Interrupter) – ein elektronischer Stromkreis, der den Stromfluss eines Leiters zu einer Erdungsreferenz misst. Wenn der Strom einen vordefinierten Wert überschreitet, schaltet der GFCI den Stromkreis ab.

GIGA – der metrische Vorspann für eine Milliarde (G).

gph – die volumetrische Flussrate in Gallonen pro Stunde.

gpm – die volumetrische Flussrate in Gallonen pro Minute.

Erdung – die Stromleitung weist dasselbe Potenzial auf wie die umgebende Erde; die negative Seite einer DC-Leistungsversorgung; der Referenzpunkt für ein elektrisches System.

Geerdete Verbindung – Eine Thermoelement-Verbindung, in welcher die Ummantelung mit dem Leiter zusammengeschweißt ist und dadurch eine komplett dichte, integrierte Verbindung bildet.

H

Wärme – thermische Energie ausgedrückt in Kalorien, Btu oder Joule.

Wärmebilanz – Korrekt bemessene Wärmequelle bezogen auf die Systemanforderungen (einschließlich Wärmeverlusten).

Wärmetauscher – Metallröhren oder Kunststoffwendel entworfen, um Lösungen mit einer Flüssigkeit (oder Dampf) zu erwärmen oder zu kühlen, die durch die Spule zirkuliert, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Schmelzwärme – die Menge an Energie, die benötigt wird, um ein Pfund eines Materials von seinem festen Zustand in den flüssigen Zustand zu bringen, ohne dass die Temperatur ansteigt. Ausgedrückt in Btu/lb.

Verdampfungswärme – die Menge an Energie, die benötigt wird, um ein Pfund eines Materials von seinem flüssigen Zustand in den gasförmigen Zustand zu bringen, ohne dass die Temperatur ansteigt. Ausgedrückt in Btu/lb.

Wärmeversatz– für einige PID-Regler; erlaubt dem Regler, eine Totzone zu generieren, in welcher weder geheizt noch gekühlt wird, um zu verhindern, dass der Prozess zwischen kalt und warm oszilliert. Spart Energie.

Kühlkörper – eine Anordnung von Platten oder Rippen, normalerweise aus dünnem Aluminium, welche Wärme vom Leistungsregler ableitet (SCRs) und diese mittels freier oder erzwungener Konvektion abführt.

Begleitheizung – Wärme, die an Röhren oder Tanks zugeführt wird, um deren Wärmeverluste durch die Isolierung hindurch an die Umgebung zu kompensieren.

Wärmeübertragung – ein Prozess von thermischer Energie, die von einem Körper zu einem anderen fließt. 1) Leitung: Wärmeübertragung von einem Materieteilchen zu einem anderen. 2) Konvektion: Wärmeübertragung von einem Teil des Partikels zu einem anderen durch Mischung der wärmeren Partikel mit den kühleren. 3) Strahlung: Wärmeübertragung von einem Körper zu einem anderen als Ergebnis von Emission und Absorption von Strahlungswärme der Körper.

Wärmeübergang und Wärmeleitpaste – eine Paste, die zwischen Heizelement und der zu erwärmenden Oberfläche aufgetragen wird, um die Wärmeleitung zu verbessern. Vereinfacht zusätzlich das Entfernen von Heizpatronen aus ihrer Installationsbohrung.

Wärmeübertragungs-Flüssigkeitsverdampfer – ein Verdampfer für Wärmeübertragungsfluide, um mittels der Rückgewinnung von Energie aus der Verdampfungswärme verbesserte Prozesswärmeübertragung zu erzielen.

Wärmeleitmedium – ein Gas, eine Flüssigkeit oder fester Körper, mit dessen Hilfe die Wärme von der Quelle zum Arbeitsort fließt.

Wärmeübertragungssysteme – bestehend aus Umlaufheizung(en), einer Pumpe, einem Bedienfeld und zugehörigen Systemen, die als Einheit vorbereitet sind, um an Ihren Betrieb und Prozess angeschlossen zu werden. Öl- und Wassersysteme sind in vielen unterschiedlichen Größen mit einer Vielzahl an Eigenschaften und Zubehör erhältlich.

Spiralförmig gewickelter Widerstandsdraht – eine Wicklung aus Nickelchrom-Draht, das spiralförmig gewickelt ist und als Widerstandswindung des Heizelements fungiert.

Hertz – Einheit für Frequenz, gemessen in Zyklen pro Sekunde.

Hochtemperatur-Draht – Spezialdraht mit Hochtemperatur-Isolierung und Nickel oder nickelbeschichtetes Kupfer als Leiter. Widersteht höheren Temperaturen als kunststoffisolierte Kupferleiter, die üblicherweise für generelle Verbindungen eingesetzt werden. Verwenden Sie keine zinnbeschichtete Kupferösen für Hochtemperatur-Draht. Diese werden oxidieren und dadurch ausfallen. Hochtemperatur-Drahtabschlüsse benötigen spezielle Nickel- oder rostfreie Ösen, falls Ösen zum Einsatz kommen.

Hi-Pot-Test – die Beaufschlagung eines elektrischen Leiters mit Hochspannung, um das Umfeld zu testen.

Trichterheizer – modulare Heizer bestehend aus röhrenförmigen Heizelementen, die auf einer Metallplatte montiert sind, um an Trichtern befestigt zu werden. Diese werden benötigt, um die Wandtemperatur oberhalb einer kritischen Temperatur zu halten, damit das Festkleben von Füllgut oder das Angreifen der Trichter verhindert werden kann.

Feuchtigkeitsübertragungsgerät – ein elektronisches Gerät, welches ein Signal von 4 - 20 mA zur Verfügung stellt basierend auf der von der Sonde gemessenen relativen Luftfeuchtigkeit.

Hysteresis – die Temperatursensitivität integriert in der Ein/Aus-Regleraktion zwischen den Ein- und Aus-Schaltpunkten. Ausgedrückt in Prozent des Reglerbereichs. Ist auch bekannt unter dem Begriff Totzone.

I

Gefrierpunkt – die Temperatur, bei der reines Wasser gefriert (0 °C).

Tauchheizer – Heizelemente, die mittels direktem Kontakt Fluide oder Gase erwärmen.

Impedanz – der totale Widerstand zum Fluss von Wechselstrom in einem Stromkreis . Gemessen in Ohm und dargestellt als „Z“.

Infrarot – oder Strahlung, ist der Austausch von Energie durch elektromagnetische Wellen. Das Infrarotspektrum reicht vom tiefroten Ende des sichtbaren Spektrums bis zum Mikrowellenbereich des Radiospektrums. Der an den sichtbaren Bereich angrenzende Anteil ist für Heizzwecke von Bedeutung. Strahlungswärmeübertragung kann in Richtung von der Wärmequelle zum Objekt sehr effektiv sein.

Isolierung, elektrisch – Eine Substanz, die einen elektrischen Leiter umgibt, um zu verhindern, dass Strom zur Erde fließt oder eindringt oder zu anderen Leitern.

Isolationswiderstand – ist der Widerstand eines Isolators gegen den Stromfluss eines Leiters (typischerweise eine Heizelementwindung) zur Masse (der Ummantelung) hin. Normalerweise gemessen durch Anbringen einer Spannung und dem anschließenden Messen des resultierenden Stroms. Der resultierende Widerstand, welcher in Ohm ausgedrückt wird, wird mit folgender Formel berechnet: R= V/I.
Isolierung, thermisch – ein Material, das den Wärmefluss von geheizten Bereichen oder Objekten zu kälteren Objekten hin reduziert, um Energie zu sparen, die Leistung zu steigern oder zur Verhinderung von direktem Kontakt des Bedienpersonals mit heißen Gegenständen.

Eingangsskalierung – erlaubt den PID-Regler einzustellen, um Eingangssignale von Sendern (zum Beisiel Feuchtigkeit) in korrekten physikalischen Einheiten darzustellen.

Integral – (Siehe automatischer Reset).

Eigensichere Barrieren – Geräte, die Spannung, Strom und Gesamtenergie zu einem Sensor oder anderen Instrumenten in Gefahrenbereichen hin begrenzen.

Eigensichere Ausrüstung und Verdrahtung – Produkte, die nicht in der Lage sind, genügend Energie in einen Stromkreis zu entlassen, um eine brennbare Atmosphäre innerhalb eines Gefahrenbereichs zu entzünden.

Isothermisch – ein Prozess oder Gebiet, das konstante Temperaturen aufrecht erhält.

J

Joule – die Basiseinheit der thermischen Energie. Ein Joule entspricht einem Ampere, das einen Widerstand von einem Ohm für die Zeitdauer einer Sekunde passiert.

Verbindung – Eine Thermoelementverbindung ist derjenige Punkt, an dem zwei Legierungen zusammengefügt sind. Ein typischer Thermoelementkreislauf hat eine Mess- und eine Referenzverbindung.

K

Kelvin – die Einheit der absoluten oder thermodynamischen Temperaturskala. Null Kelvin ist das absolute Null, bei dem jegliche Molekularbewegung zum Stillstand kommt. Kein ° Symbol ist gebräuchlich. 0 °°C = 273,15 K; 100 °°C = 373,15 K.

Kilo – der metrische Vorspann für eintausend (K).

Kilowatt (kW) – 1.000 Watt oder 3.412 Btu pro Stunde.

Kilowattstunde – elektrische Einheit für die Energie, die bei einem Kilowatt in einer Stunde aufgewendet wird.

L

Nachlauf – der Zeitversatz von der Einbringung der Wärme, bis der Prozess die Temperatur erreicht oder die Verzögerung innerhalb eines Reglers bis zum Ansprechen auf eine Temperaturänderung.

Stelle mit niedrigstem Wert – Die letzte Ziffer am rechten Rand einer Anzeige.

Licht emittierende Diode (LED) – ein Halbleiterbauelement, das mittels dem elektrischen Fluss durch einen Halbleiter hindurch Licht generiert. Diese sind individuelle Anzeigeeinheiten oder segmentierte Anzeigewerte, die gebraucht werden, um Temperaturen anzuzeigen.

Linearität – die Übereinstimmung des Ansprechverhaltens eines Instrumentes mit einer geraden Linie.

Flüssigkeitspegelkontrolle – entdeckt Flüssigkeitspegel unterhalb einer Referenztiefe. Kann für Nachfüllungen verwendet werden oder um ein Heizelement zum Verhindern von Schaden auszuschalten.

Last – der elektrische Bedarf eines Prozesses ausgedrückt als Watt, Ampere oder Widerstand (Ohm).

M

Manuelle Rücksetzung – die Einstellung an einem proportionalen Regler, welcher das Proportionalband in Relation zum Sollwert versetzt, um Regeldifferenzen oder Versatzfehler zu eliminieren.

Massendurchfluss – Masse einer Substanz, die pro Zeiteinheit durch einen spezifischen Querschnitt innerhalb eines Systems fließt.

Maximal erlaubter Lastwiderstand – der maximale Widerstand (in Ohm), in den ein Regler eine bestimmte Menge Strom liefern kann. Normalerweise für 4-20 mA Ausgang spezifiziert und mittels einer internen Reglerversorgungsspannung beschränkt.

Mittlere Temperatur – der maximale und minimale Temperaturdurchschnitt eines Prozesses im Gleichgewicht.

Messstelle – die Thermoelementverbindung im Messpunkt innerhalb des Prozesses.

Mechanisches Relais – ein elektromechanisches Gerät, das einen Schaltkreis mittels dem Schließen oder Öffnen von elektrischen Kontakten verbindet oder trennt.

Mega – der metrische Vorspann für eine Million (M)

Quecksilberleiter (Quecksilber-Versatzrelais) – ein mechanisches Relais mit Quecksilber als Stromleiter. Diese sind schneller, leiser und haben eine höhere Lebenserwartung als herkömmliche mechanische Schütze. Enthält Quecksilber, eine schädliche Substanz, die in einigen Anlagen nicht erlaubt ist.

MI-Kabel (Mineral Insulated Cable) – bezieht sich auf Begleitheizkabel mit Metallummantelung, die eine interne Magnesiumoxid-Isolierung zwischen dem Leiter und der Ummantelung haben. Speziell geeignet für Hochtemperaturanwendungen und ist mechanisch robust. Alle MI-Kabel sind kundenspezifisch zu bestellen.

Micro – Der metrische Vorspann für ein Millionstel, Mikroampere (ein Millionstel eines Ampere).

Micron – (ein Millionstel eines Meters).

Mikroprozessor – Die zentrale Recheneinheit (central processing unit, CPU), die die logischen Operationen in einem Mikroprozessor-System ausführt. Der Mikroprozessor in einer Prozess- oder Instrumentsteuerung dekodiert Anweisungen vom gespeicherten Programm und führt Algorithmen und logische Funktionen aus und produziert Signale und Befehle.

Milli – der metrische Vorspann für ein Tausendstel

Milliampere – (ein Tausendstel eines Ampere).

Millivolt – (ein Tausendstel eines Volts).

Feuchtigkeitsbeständiges Anschlussklemmen-Gehäuse – ein Anschlussklemmen-Gehäuse, ausgelegt um den Anforderungen von NEMA 4 gerecht zu werden. Chromalox-Typen E2 und E4 erfüllen diese Anforderungen.

MOV-Schutz – SCR-Schutz, der von einem Metalloxid-Varistor (MOV) zur Verfügung gestellt wird, der Spannungen an bestimmte Grenzwerte bindet, um unterhalb kritischer SCR-Fehlerwerte zu bleiben.

N

NEC (National Electrical Code) – Regelwerke und Spezifikationen für Verdrahtungen wie von der National Fire Protection Association, Inc. publiziert NEMA – National Electrical Manufacturer’s Association Rauschen – unerwünschte elektrische Interferenzen auf der Signalleitung.

Lärmunterdrückung – ein Gerät um elektrische Interferenzen zu reduzieren.

Normal Mode Rejection Ratio – die Fähigkeit eines Instrumentes, Interferenzen der Zeilenfrequenz (50-60 Hz) durch die Anschlussterminals zurückzuweisen.

NPT – National Pipe Thread

O

OCE (Open Coil Element) – Heizelemente, die in kundenspezifischen 5,08 oder 7,62 cm Schedule 40 Trockenrohrleitungen installiert sind, um Flüssigkeiten durch die Wärmemenge zu erwärmen, die durch diese Rohrwand übertragen wird. Bietet tiefe Leistungsdichte in Röhre für viskose Flüssigkeiten und erlaubt Heizelemente zu ersetzen, ohne den Behälter zu leeren. Erhältliche Anschlussklemmen bieten einfache Anschlussmöglichkeiten zu Heizelementen mit Hochtemperaturlitzen. Nicht für den Gebrauch in explosionsgefährdeten Bereichen.

Versatz – die Temperaturdifferenz zwischen dem Sollwert und der aktuellen Prozesstemperatur.

OHM – die Einheit des elektrischen Widerstands.

Ein-Aus – eine Steuerung, die entweder voll ein- oder voll ausgeschaltet ist.

Offene Spulenelemente – Elemente mit freiliegender Nickelchromdraht-Widerstandsspule. Entworfen um Wärme mittels Strahlung und/oder Konvektion zu erzeugen.

Freiliegende Wendelspule für Öfen – bandumwickelte offene Spulenelemente speziell entworfen für den Einsatz innerhalb von Öfen.

Offener Regelkreis – ein Regelsystem ohne Signalrückführung.

Offener Sensor Ausgabebefehl – erlaubt für einige PID-Regler die Wahl zwischen Abschalten oder Umschalten zu einem vorgegebenen Wert (z. B. 30 %) im Falle eines offenen Sensors.

Leistungsgrenze – für einige PID-Regler, erlaubt die Auswahl eines maximalen Prozentwerts der vollen Leistung. Nützlich wenn das Heizelement überdimensioniert ist oder für schnelle Aufheizungen gefolgt von präziser Regelung.

OSHA – Behörde der amerikanischen Regierung, Occupational Safety and Health Administration (oder Agency). Definiert und verfolgt Sicherheitsvorschriften beim Arbeitsplatz.

Seitlich angeordnete Tauchheizer – Tauchheizer entworfen, um in oben offenen Behältern eingesetzt zu werden. Eine breite Auswahl an Mantelmaterial und Beschichtungen sind erhältlich, um die meisten Lösungen zu erwärmen. Steigrohre zu den Anschlussklemmen-Gehäusen werden ebenfalls bereitgestellt sowie optionale mechanische Thermostate für einige Modelle.

Überschwingungen – Abweichung der Temperatur über den Sollwert.

P

Zeitprozentual gesteuertes Eingabesteuergerät – sind motorbetriebene Geräte mit einstellbarer Zeitdauer. Diese stellen einen einstellbaren Arbeitszyklus mit einer Zeitbasis von 15 oder 30 Sekunden zur Verfügung. Nützlich für Intensitätsregelung (Open Loop). Nicht für den Gebrauch mit Wolfram-Quarzheizstrahlern.

Phase – zeitbasierende Beziehung zwischen einer Intervallfunktion und einer Referenz. Elektronisch gesehen ist dieser Ausdruck eine Winkelbezeichnung, die die Beziehung zwischen Spannung oder Strom von zwei alternierenden Wellenformen beschreibt.

Phasen-Winkel-Regelung – SCR-Zündmodus, wo die SCR-Regler für einen Teil eines jeden Halbzyklus eingeschaltet werden. Notwendig für hohe Ladeströme und/oder induktive Belastungen wie bei Wolfram-Heizstrahlern (Quarzlampen) und Transformatoren.

Phasen-Aufteilung – eine Temperaturregelung, bei der die Leistungszufuhr zum Prozess durch eine Begrenzung des Phasenwinkels der Netzspannung geregelt ist.

PID – Dreiermodus-Temperaturregelung – proportional, integral (automatischer Reset), abgeleitet (Verhältnis).

Polarität – zwei entgegengesetzt geladene Pole; ein positiver, ein negativer.

Potting – Das Dichten von Komponenten mit einer Mischung wie Epoxyd, um gegen Feuchtigkeit und andere Verschmutzungen zu schützen.

Prozessluft-Heizer – Komponentenheizer oder komplette Baugruppen, um Niedrigdruck-, hochvolumige Luft für Prozesse zu wärmen. Einzelelemente von 475 W bis zu Kanalheizern von 300 kW sind in der Auswahl enthalten.

Prozessalarm – ein fester Alarm oder zweiter Sollwert, der unabhängig vom ersten Sollwert ist. Sollte ein Prozesswert diesen Wert überschreiten, würde ein Alarm registriert werden.

Prozess-Heizstrahler – Heizer, die eine Vielzahl an Wellenlängen von Strahlungsenergie bieten, um Prozesse zu erwärmen, Teile zu trocknen, als Frostschutz usw. Viele Typen und Größen sind erhältlich.

Prozesswert – der Anzeigewert des Parameters, der gerade gemessen/geregelt wird.

Prozessvariable – der Parameter, der geregelt oder gemessen wird, wie Temperatur, relative Feuchtigkeit, Fluss, Pegelstand, Druck usw.

Proportionierungs-Bandbreite – (oder Proportionalband) die Temperaturbandbreite in Grad, innerhalb der das Proportionalverhalten eines Reglers aktiv ist. Die Breite ist üblicherweise anpassbar und wird in Grad oder als Prozentsatz ausgedrückt.

Proportionierungs-Reglermodus – Sobald sich die Prozesstemperaturen dem Sollwert annähern und in den Bereich des Proportionalbands eintreten, wird das Ausgangssignal mit der eingestellten Zykluszeit ein- und ausgeschaltet. Die Änderung der Leistung bezogen auf die Last erzeugt eine Drosselung, welche in einem kleineren Überschwingen der Temperatur resultiert. Dieser Zyklus wird fortgeführt, bis die Ein- und Ausschaltzeiten dieselben sind.

Schutzkopf – eine Verbindungsbox für den Schutz der Sensorverbindung zur Verlängerungslitze hin. Schutzköpfe können mechanischen Schutz, Schutz vor Feuchtigkeit sowie Explosionsschutz gewähren.

psia – Pfund pro Quadratzoll absolut. Druckreferenz zu einem Vakuum (Absolutdruck).

psig – Pfund pro Quadratzoll relativ. Druckreferenz zum Umgebungsluftdruck (Relativdruck).

Q

Dampfqualität – die relative Menge an Flüssigkeit innerhalb gesättigtem Dampf ausgedrückt als Prozentanteil des Gesamtgewichts. Die Dampfqualität ist 100 % abzüglich des Prozentanteils der Flüssigkeit. Gesättigter Trockendampf hat eine Qualität von 100 %.

Quarzlampen-Heizstrahler – ein Heizelement in einem Reflektor, der ein Quarzröhrenheizelement mit einem Wolframfilament als Strahlungsquelle braucht. Die beste Heizquelle, wenn es gilt, den Heizer rasch auszuschalten, wenn die Produktionslinie anhält. Intensitätsregelungen müssen phasenanschnittsgesteuerte SCRs verwenden.

R

Rampe – eine programmierte Temperaturerhöhung.

Bereich– ein Bereich zwischen zwei Grenzwerten, in dem eine Messung oder Regelung stattfinden muss. Typischerweise ausgedrückt in oberer und unteren Grenzwerten.

Rankine – eine Absolut-Temperatur-Skala, die auf der Fahrenheit-Skala mit 180 ° zwischen dem Gefrierpunkt und Siedepunkt von Wasser basiert. 0°F = 459,67°R.

Vorhalt (abgeleitet) – eine Kontrollfunktion, die die Rate des Anstiegs oder der Absenkung der Systemtemperatur misst und den Regler in eine beschleunigte Zeitproportionierungsaktion bringt. Dieser Modus verhindert ein Überschwingen in der Aufstartphase sowie Systemstörungen.

Vorhaltezeit – das Intervall, in dem die Systemtemperatur für die Ableitungsfunktion abgetastet wird.

Externer Sollwert – für einige Regler ist ein externes 4-20 mA Signal, oder ähnlich, zuständig zur Anpassung des Sollwerts eines Reglers. Gut für Computersysteme mit Fernzugriff oder kaskadierende Regler.

Externe Abschaltung – eine Funktion einiger SCR-Einheiten, die das Abschalten eines Ausgangs mittels Fernzugriff durch Öffnen und Schließen eines Kontakts erlaubt.

Wiederholbarkeit – die Fähigkeit, genau das gleiche Ausgangssignal oder Messwert unter sich wiederholenden gleichen Bedingungen abzugeben.

Nachgepresste Biegungen – benötigt für kundenspezifische Zwecke, wenn ein Rohrheizelement mit einem engeren Radius als erlaubt gebogen wird. Nachpressformen stellen die interne Verdichtung des Magnesiumsoxids wieder her, um Leerstellen zu verhindern, was zu vorzeitigem Heizelementausfall führen könnte.

Widerstand – der Widerstand bezüglich dem Stromfluss gemessen in Ohm.

Auflösungsempfindlichkeit – die Höhe der Temperaturänderung, die auftreten muss, bevor der Regler reagiert. Sie kann als Temperatur oder als Prozentsatz der Reglerskala ausgedrückt werden.

Reaktionszeit – In analogen Instrumenten ist dies die für die Änderung einer gemessenen Quantität benötigte Zeit, bis die Anzeige sich ändert. In Sensoren die benötigte Zeit, um 63,2 % der Schrittänderung zu erreichen.

Retransmit-Ausgang – analoger Ausgang skaliert bezüglich dem Prozess oder dem Sollwert.

Ring- und Scheibenheizer – Komponentenheizelemente, die flach und rund sind. Diese werden normalerweise benötigt, um Leiter zu erwärmen, indem sie auf diese geklemmt werden. Eine breite Auswahl an Größen erlaubt das Verschachteln.

RS232 oder RS 422-485 Eingangs-/Ausgangssignal – Eine serielle Schnittstelle, die zur Verbindung eines Digitalreglers mit einem persönlichen Computer, einem Leitrechner oder Drucker geeignet ist.

RTD – ein Temperaturmessgerät aus fein gewickeltem Platindraht, das eine lineare Widerstandsänderung bei einer entsprechenden Temperaturänderung aufweist. Der Widerstand erhöht sich bei steigender Temperatur. Ein Basiswiderstand von 100 Ohm bei 0 °C ist die Industrie-(DIN)-Norm.

S

Sättigungstemperatur – die Siedetemperatur einer Flüssigkeit bei einem gegebenen Druck.

SCFM – Volumetrische Flussrate in Kubikfuß pro Minute bei 15 °C und Standard-Atmosphärendruck.

SCR – Thyristor

Sekundäre Isolierbüchsen – Keramikbüchsen, entworfen um gewisse Flachheizkörper elektrisch von der Masse zu isolieren, wenn sie bei höheren Spannungen als Lufterhitzer eingesetzt werden. Die Heizhalterungen müssen werkseitig vorgestanzt sein, damit sie die Heizelemente aufnehmen können.

Selbstregulierung – bezieht sich auf einen Typ von Begleitheizkabeln, welcher einen kleineren Leistungsausgang für steigende Temperaturen hat.

Selbsteinstellend – ein internes Programm in einigen PID-Reglern, welches dem Regler gewisse Prozesserfahrungswerte erlaubt, und intern Parameter berechnet, um eine gute Prozessregelung zu erlangen.

Serielle Schnittstelle – die Hardware und Verdrahtung, um Regler mit digitalen Schnittstellen mit dem Computer zu verbinden. Typische Auswahl sind RS232 (single drop), RS 422, 458 (multi-drop).

Sensorausfallschutz – Schaltkreislauf, welcher eine sichere Prozessabschaltung im Falle eines Sensorausfalls erlaubt.

Sensorauswahl– ein Menü oder eine Hardwareeigenschaft, die die meisten Regler mit Anzeige haben, welche die Auswahl einer bestimmten Anzahl von Thermoelementtypen wie RTF und/oder andere Sensoren erlaubt.

Serielle Kommunikation – Eine Methode um Daten zwischen Geräten zu übermitteln.

Sollwert – Reglereinstellung, um eine Temperatur zu erreichen oder zu halten.

Tauchheizer mit Drehverschraubungen – Tauchheizer, welche mit einer Schraubverbindung, üblicherweise einem NPT-Gewinde, montiert werden. Die meisten haben eine vorhandene Auswahl an Anschlussklemmen-Gehäusen für verschiedene Umgebungen. Einige enthalten auch bereits eingebaute Thermostate.

Formfaktor – bei Strahlungsanwendungen die vom Ziel empfangene Menge an Energie im Verhältnis zum Heizernennwert und Distanz zum Ziel.

Ummantelung – die Außenseite des Heizelements, üblicherweise Metall. Typische Materialien sind: Kupfer, Stahl, rostfreie Stahllegierungen und andere. Bietet mechanischen Schutz und eine Erdung.

Mantellänge – die Länge der Ummantelung gemessen ohne Anschlussklemmen oder herausstehenden Pins Typischerweise innerhalb von einem Prozent für Chromalox-Rohrheizelemente.

Schutzhülle – Material, das einen Leiter umgibt, um Interferenzen von elektromagnetischen oder EMI von externen Quellen zu verhindern.

Kurzgeschlossene SCR-Erkennung – Schaltkreis in einigen SCRs, um einen kurzgeschlossenen-SCR in einem Leistungsmodul zu entdecken. Normalerweise kann der Ausgang ein Alarm sein, um das Bedienpersonal auf einen notwendigen Service aufmerksam zu machen.

Spannungsauslöser – eine Spule, konzipiert um den Hauptschalter am Bedienfeld auszuschalten, wenn mit Energie beaufschlagt. Typischerweise benötigt für große SCR-Bedienfelder, um die Last auszuschalten, wenn der obere Grenzwert erreicht ist.

Einzelend-Rohrheizelemente – Rohrheizelemente mit beiden elektrischen Anschlüssen an einem Ende des Heizelements. Vereinfacht die Verdrahtung.

Schleifdraht-Rückmeldung – Ein Potentiometer, das den Widerstand in Bezug auf die Lage eines Ventils variiert. Dies liefert die Ventilpositionsdaten an den Regler des Ventils.

Tränken – Um die Temperatur eines Metallobjekts in einer geheizten Umgebung zu erhöhen, damit eine metallurgische Änderung resultiert. Außerdem eine vorprogrammierte Zeit, um einen Sollwert für einen Prozess bereitzustellen, wie dies in einem Rampenprogramm Anwendung findet.

Weichmetall-Schmelztiegel – ein oben offener Behälter, der dazu konzipiert wurde, Zinn und/oder Blei zu schmelzen.

Sanfter Start – reduziert die Spannung bei der ersten Inbetriebnahme, was die Leitungszuführung zu den Heizelementen ebenfalls reduziert.

Halbleiterrelais – ein Halbleiter-Schaltgerät, das einen Schaltkreis elektrisch verbindet oder unterbricht, ohne dabei bewegliche Teile zu haben.

Bereich – die Differenz zwischen der oberen und unteren Grenze eines Regelbereichs.

Spezifisches Gewicht – das Verhältnis von Masse irgendeines Materials zum gleichen Volumen von reinem Wasser bei 4 °C.

Spezifische Wärme – das Verhältnis von benötigter thermischer Energie, um die Temperatur eines Materials ein Grad zu erwärmen zur thermischen Energie, die benötigt wird, um dieselbe Masse an Wasser um ein Grad zu erwärmen.

Ansprechgeschwindigkeit – benötigte Zeit bis eine Temperaturänderung gemessen an einem Sensor eine Reglerreaktion hervorruft.

Federvorgespannt – bezieht sich auf Sensorfühler, konzipiert um in Tauchhülsen eingesetzt zu werden. Der Fühler hat eine Feder, welche sicherstellt, dass die Spitze des Sensors einen guten Kontakt mit dem inneren Ende einer korrekt gewählten Tauchhülse herstellt.

Stabilität – die Fähigkeit eines Instrumentes oder Sensors, ein konstantes Ausgangssignal zu halten, wenn ein konstantes Eingangssignal anliegt.

Norm – Referenzpunkt, von welchem aus Referenzen oder Kalibrierungen gemacht werden.

Dampfkessel – stellt automatisch eine Quelle von Dampf für Prozesse und andere Verwendungen bereit. Dampfkessel sind in einer breiten Auswahl an Größen und Ausführungen erhältlich. Zubehör beinhaltet automatisches Ausblasen, Kondensatrückführungen, Dampfseparierer und mehr.

Flachheizkörper – Heizelemente mit einem rechteckigen Querschnitt, normalerweise gebraucht, um Objekte mittels Klemmung auf einen Leiter oder zum Erwärmen von Luft mittels freier oder erzwungener Konvektion zu heizen.

Super Heating – das Erhitzen einer Flüssigkeit über ihrer Siedetemperatur, ohne dass sie in einen gasförmigen Zustand wechselt; oder das Erhitzen eines Gases deutlich über der Siedetemperatur.

Spitzenstrom – ein höherer als der nominale Strom für eine kurze Zeitdauer anliegender Strom, der auftritt, wenn Strom in der Startphase an Lasten wie selbstregulierende Heizkabel und Wolfram-Quarzheizstrahler angelegt wird.

T

Temperaturgradient – Die Bandbreite an Temperaturvariationen an verschiedensten physikalischen Stellen innerhalb eines thermischen Systems.

Tera – der metrische Vorspann für eine Billiarde (T).

Klemmenstift – ein Stift am Ende des Röhren- oder ähnlich gebauten Heizelements, an dem der Widerstandsdraht befestigt ist. Der Stift erstreckt sich über das Heizelement heraus und ist an einer Anschlussklemme befestigt, um das Verdrahten zu vereinfachen.

Anschlussklemmen – um die Verdrahtung mit dem Heizelement zu verbinden. Für Rohrheizelemente ist eine breite Palette erhältlich, um Drähte, Laschen, oder 6,35-mm-Steckkontakte aufzunehmen.

Thermische Leitfähigkeit – die Eigenschaft eines Materials, Wärme zu leiten.

Thermische Ausdehnung – eine Vergrößerung der Länge aufgrund einer Temperaturerhöhung.

Thermischer Nachlauf – eine Zeitverzögerung in der Wärmeverteilung innerhalb eines thermischen Systems.

Thermisches System – eine Serie von Komponenten angeordnet und konzipiert, um Wärme bereitzustellen. Die vier Elemente oder Komponenten, die ein thermisches System ausmachen, sind: 1) Arbeit oder Last 2) Wärmequelle 3) Wärmeleitmedium 4) Regelsystem

Thermistor – ein temperaturempfindlicher Fühler hergestellt aus einer Mischung von Metalloxiden und anschließend in Epoxyd oder Glas eingekapselt. Eine große Änderung des Widerstands wird proportional zur Temperaturänderung dargestellt. Der Widerstand vermindert sich normalerweise bei steigender Temperatur.

Thermoelement – ein temperaturempfindlicher Fühler bestehend aus der Verbindung zweier unterschiedlicher Metalle, welcher einen Millivolt-Ausgang proportional zur Temperaturdifferenz zwischen der „heißen“ Verbindung und dem Zuleitungsdraht (Kaltlötstelle) aufweist.

Tauchhülse – eine geschlossene Röhre, in der ein Temperatursensor eingeführt ist, um ihn von der Umgebung zu isolieren.

Dünnblatt-Heizelement – röhrenförmiger Heizertyp, der einen 6,35 bis 25,4 mm Querschnitt aufweist. Erhältlich als Einzel- oder Dreiphasen-Modell

Berührungssicheres Design – zusätzliche Abschirmungen für einige SCR-Leistungsregler sind erhältlich, um die Möglichkeit, dass Personen mit Hochspannung in Berührung kommen, zu reduzieren.

Messumformer – ein Gerät, das eine gemessene Variable in eine andere Form konvertiert und als Ausgangsgröße des Umformers bereitstellt. Ein Thermoelement wandelt Wärme in ein Millivolt-Ausgangssignal um.

Sender – ein Gerät, um Temperaturdaten eines Sensors zu übertragen.

Rohrelement – zylindrisches Heizelement bestehend aus einer Metallummantelung, die eine mit Magnesiumoxid umgebene Nickeldrahtwindung einschließt. Querschnitte können rund, herzförmig oder flachgepresst sein.

U

Unterschreitung – Abweichung der Temperatur unterhalb des Sollwerts.

Underwriters’ Laboratories (UL) – eine Drittanbieter-Genehmigungsbehörde für Komponenten und Fertigungsprodukte.

Ungeerdete Verbindung – eine Thermoelementverbindung, die komplett von der Ummantelung isoliert ist.

Anwendergewählter Sicherheitscode – eine Eigenschaft einiger PID-Regler, die die Wahl eines einmaligen Codes erlaubt für den Fall, dass die ursprünglichen Passwörter kompromittiert wurden.

V

VDE – ein unabhängiger, deutscher Verband für Tests zur Produktsicherheit. Viskosität – der innewohnende Widerstand einer Substanz, um zu fließen Spannung – ein elektrisches Potenzial, welches in Volt gemessen wird.

W

Wattzahl – eine Einheit zum Messen von elektrischer Leistung. In einem Widerstandsschaltkreis, VI = W (siehe Ohmsches Gesetz).

Leistungsdichte – die gemessene Wattzahl eines Elements pro Oberflächeneinheit. Normalerweise ausgedrückt in Watt pro Quadratzoll.

Geschweißt – eine übliche Methode, um einen Sensor mit Verschraubungen zu verbinden. Schweißen erzeugt eine feuchtigkeitsfeste, mechanisch starke Verbindung.

Z

Nullspannungsschalter – Verbinden oder trennen eines Schaltkreises, wenn die Spannungswelle den Nulldurchgang kreuzt.