Heizfolie des Kunden Kapton schützt 3D-Mikroskop vor ungünstigen Einflüssen durch flüssigen Stickstoff.

Die Herausforderung
Während der innovativen Bildgebung durch ein Röntgenmikroskop werden die Proben durch flüssigen Stickstoff geschützt. Flüssiger Stickstoff friert die Proben aufgrund seiner extrem niedrigen Verdunstungstemperatur von -210 oC ein. Er verdunstet bei Kontakt und erzeugt eine isolierende Gasschicht. Während der Annäherung der Mikroskoplinse an die Probe verursacht der Stickstoff ein Beschlagen der Linse und verfälscht das Ergebnis der 3D-Röntgenabbildung. Die Lösung musste zweiseitig sein. Zum einen bedeutet das Ausgießen von flüssigem Stickstoff über eine Probe, dass die Umgebung schnell abgekühlt wird, weshalb die Heizung sehr schnell reagieren muss. Zum zweiten war die Linse weniger als 2,5 cm dick, was einen speziellen Linsenring erforderlich machte, in den eine Heizfolie passte, die nur 10 mm dick war.

Die Lösung
Um diese Herausforderungen meistern zu können, arbeiteten Chromalox-Experten daran, eine dünne, flexible Heizfolie von Kapton® auf einem 10 mm langen Streifen anzuordnen, aufzubringen und zu testen. Resultierend aus der geringeren Größe des Leichtgewichts von Kapton reagierte der Streifen unverzüglich auf sinkende Temperaturen. Zusätzlich wurde ein bei niedrigen Temperaturen druckempfindlicher Haftklebstoff (PSA) während der Durchführung erfolgreich dazu benutzt, die Kapton Heizfolie am Linsenring trotz niedriger Temperaturen des Stickstoffs anzuheften.

Die Vorteile

  • Lieferung innovativer kundenorientierter Lösungen
  • Wertsteigerung durch Gestaltungsanforderungen und Erkenntnisse über das Produkt
  • Erreichbarkeit und Verfügbarkeit der Experten vor Ort ermöglichen es, die Anforderungen des Kunden einzuschätzen