Flachheizkörper und Temperaturregelungen unterstützen einen sicheren, profitablen Düker-Beschichtungsbetrieb

Die Herausforderung
Eine sichere Erhitzung eines speziellen Asphalts für Wellrohrbeschichtung in einem Tank mit halbkreisförmigem Querschnitt, 10 m lang und 1,8 m breit, war eine besondere Herausforderung durch diesem Hersteller. Flammenheizung war nicht anwendbar wegen der Brandgefahr, die den Tank samt Inhalt gefährdet hätte.

Auch eine bessere Temperaturregelung, mit elektrischer Wärme möglich, war aus mehreren Gründen wünschenswert. Zunächst müssen die Spezifikationen genau befolgt werden, und die Verwendung von anderen als Stromwärmequellen erwies sich als unvereinbar, weil sie die Produktsteuerung schwieriger machte. Der Asphaltverbrauch könnte auch wirtschaftlich gesteuert werden – zu wenig Hitze würde zu einer zu dicken Beschichtung führen, eine überhitzte Beschichtung würde zu dünn sein.

Die Lösung
Als die neue Anlage in Betrieb genommen wurde, arbeitete die elektrische Heizung entsprechend den Erwartungen. Ihre Wahl ergab sich aus sorgfältigen Berechnungen, die wettbewerbsfähige Betriebskosten ergaben.

Der Tank ist doppelwandig und ausgestattet mit 180 Chromalox elektrischen Flachheizkörpern vom Typ 5E-4301XX, 230 Volt, 1000 Watt, an der Innenwand mit standardmäßigen 5971 Chromalox-Klemmen befestigt.

Montagelaschen wurden absichtlich an den Heizeinrichtungen weggelassen, sodass eine Gesamtlänge von 102 cm verblieb. Die Heizungen sind gleichmäßig über die Länge und die Breite der Außenfläche der Innenwand verteilt. Der Abstand zwischen den beiden Wänden beträgt 15 cm; eine 3,8 cm dicke Magnesiumplatte ist an der Innenseite der äußeren Wand zu Isolationszwecken angebracht.

BETRIEBSVERFAHREN: Die Heizungen werden unter thermostatischer Kontrolle zu allen Zeiten mit Energie versorgt, einschließlich nachts und am Wochenende. Die Anlage arbeitet in zwei Acht-Stunden-Schichten an mindestens fünf Tagen pro Woche, und in Zeiten, in denen keine Beschichtung oder Pflasterung (Ausfüllen der Unterseite der Düker mit geschöpftem Asphalt für die Verschleißfestigkeit) geschieht, wird der Wärmeverlust durch Abdeckung des Tanks mit mehreren großen Magnesiumplatten minimiert. Ein Deckel wird während der Pflasterung abgenommen, um den Zugang zum Schöpfen zu ermöglichen, und dennoch die Aufrechterhaltung der Wärmespeicherung für den Rest des Tanks gewährleistet.

Da das Metall vor der Beschichtung trocken sein muss, wird ein Tagesbedarf an Dükern vorab geformt und normalerweise im Inneren des Gebäudes gelagert.

BETRIEBSTEMPERATUR ist 215 °C plus oder minus 10 Grad. Flammpunkt der Beschichtung ist 265 °C und besonderer Schutz gegen gefährliche Überhitzung folgt.

STEUERUNG: Heizungen sind verankert oder in Zonen von drei Reihen aufgeteilt und im Dreieck in drei Phasen verbunden.

Jede der drei Zonen hat ihre eigene Thermostatanzeige im Bereich von 38° bis 340 °C mit Fühler im Asphalt und zwei geschlossene Magnetschütze mit 230 V, 90 A, 3 Polen und 60 Hz.

Eine einzelne Grenzkontrolle im Bereich von 38° bis 538 °C mit Fühler in der Ummantelung oder Wand trennt die Heizungen, wenn die Manteltemperatur die Sicherheitsgrenze überschreitet.

Eine Alarmkontrolle im Bereich von 38° bis 538 °C mit Fühler im Asphalt funktioniert gleichermaßen.

Grenz- und Alarmkontrollen haben Vorrang vor allen anderen und sind verdrahtet mit einem 230 V, 13 A, 2-Pol, 60 Hz geschlossenen Magnetschütz mit 230-Volt-Haltespule.

Ein Temperaturschreiber mit einem Bereich von 38° bis 340 °C mit einem 7-Tage-Diagramm wird ebenfalls eingesetzt.

Vorteile

  • Von Haus aus sicher zum Erwärmen der brennbaren Asphalt-Beschichtungsmasse.
  • Genaue Kontrollen sparen Material, indem sie unterheizte und damit überdicke Beschichtungen vermeiden. 
  • Qualität ist leicht zu steuern.
  • Es ermöglicht dem Kunden, den Spezifikationen ohne Mutmaßungen gerecht zu werden.
  • Die Temperaturen sind leicht zu erreichen, zu unterhalten und zu wiederholen.
  • Die Betriebskosten sind wettbewerbsfähig.
  • Ein Aufseher ist zu keiner Zeit erforderlich. Zuverlässige, hochqualitative Thermostate erfassen die Temperaturen, schalten je nach Bedarf Heizer ein oder aus und sorgen für eine Temperatur, die nie den sicheren Bereich überschreitet.
  • Der Wartungsaufwand ist gering.