Gebräuchliches Umlaufheizelement steigert Produktivität eines Biodieselherstellers

Die Herausforderung
Biodieselhersteller produzieren saubere Brennstoffe hergestellt aus erneuerbaren Quellen wie Sojabohnenöl, Palmöl, Rapsöl, tierischen Abfällen und Fetten. Diese Ausgangsmaterialien werden generell Rohstoffe genannt. Die chemische Bezeichnung von Biodiesel ist Methylester, technisch gesehen eine Fettsäure. Methylester wird mittels einem Umesterung genannten chemischen Prozess hergestellt. Während der Umesterung werden Mehtanol, ein Katalysator und das Rohmaterial zusammengeführt, um Biodiesel herzustellen. Ein Nebenprodukt der chemischen Reaktion ist Glyzerin.

Obwohl der Prozess der Herstellung von Biodiesel eigentlich unkompliziert ist, entwickelten einige der zur kommerziellen Herstellung verwendeten ätzende Charakteristiken. Aufgrund der ätzenden Eigenschaften dieser Rohmaterialien musste dieser Kunde immer wieder Ausfälle bei der Prozessheizung in einer Regelmäßigkeit hinnehmen, welche nicht mehr tragbar war.  

Die Lösung
Der kundenorientierte Ansatz von Chromalox, eine solide technische Lösung zu erreichen, erfolgte in mehreren Schritten. Zuerst wurde von der Entwicklungsabteilung eine komplette Analyse der ausgefallenen Heizelemente erstellt. Als Zweites wurde anhand einer Probe des Rohmaterials durch einen kontrollierten Test festgestellt, welche spezifischen Reaktionen bei welchen verschiedenen Temperaturen auftreten. Drittens erstellte das Entwicklungsteam einen modifizierten Prototypen auf Basis des Umlaufheizelements und bot dem Kunden an, diesen mit den vorgeschlagenen technischen Modifikationen in seiner echten Fabrikationsumgebung einzusetzen und zu testen.  

  1. Die Modifikation bestand aus der Verwendung von Abweisteilen auf dem Heizprototypen. Diese Teile wurden verwendet, um die Flussrate des Rohmaterials zu erhöhen und hiermit die ätzende Reaktion zu vermindern.
  2. Eine Reduktion der Leistung war entscheidend, um das Risiko von ätzenden Rückständen und Verkokungen an den Heizelementen abzuschwächen. Wenn die Heizelemente durch den Prozess verkoken, hat dies eine drastische Reduktion an zu erwartender Lebensdauer der Heizer zur Folge. Die Reduktion der Leistung an den Heizelementen erhöht deren Lebensdauer, indem deren Temperatur reduziert wird. Dies erhöht die Lebensdauer der Heizelemente und maximiert die Produktion der Anlage
  3. Das Gehäusematerial wurde von gewöhnlichem Eisen durch Edelstahl 316 ersetzt, um der ätzenden Wirkung des Rohmaterials bei der Verarbeitungstemperatur zu widerstehen.

Die Vorteile
Das Endresultat war ein verbessertes Gesamtheizsystem, welches trotz der harten Einsatzumgebung eine zuverlässige Einheit darstellte . Nach einer erfolgreichen Testphase wurde diese Lösung zu einer Fachnorm für neue Einrichtungen. Erweiterte Produktivität der Produktionsanlage erhöhte den Produktionsausstoß der Einrichtung.