Individuelle Heizanlage für Motorvorwärmung von Lokomotiven

Die Herausforderung
Chromalox half diesem Kunden aus der Transportindustrie dabei, eine ungewöhnliche Heizanlagenherausforderung zu meistern. In den Lokomotiven dieses Kunden wird zur Vorwärmung der Motoren ein erhitztes Wasser-Glykol-Gemisch verwendet. Die Energiequelle für die Erhitzung der Mischung ist der Motor selbst, der einen Frequenzumrichter antreibt. Die Lokomotive verfügt über mehrere Gänge und läuft in verschiedenen Drehzahlbereichen. Die Versorgungsspannung des Heizelements variiert zwischen 184 V und 552 V. Da kein herkömmliches Heiz- oder Steuerungssystem mit einer derart großen Varianz in der Versorgungsspannung zurechtkommt, war eine eigens dafür angefertigte Lösung nötig.

Die Lösung
Unser lokaler Chromalox-Vertriebsingenieur arbeitete eng mit dem Kunden zusammen, um ein Umlaufheiz- und Temperaturregelungssystem für diese ungewöhnliche Motorvorwärmanwendung zu entwickeln. Die Lösung beruht auf einem Chromalox Wasser-Glykol-Umlaufheizelement mit sechs Heizelementen, die elektronisch in bis zu sechs einzigartige Drehstromkreise verdrahtet werden können. Das Steuerschema überwacht das Getriebe sowie die Motordrehzahl der Lokomotive. In Abhängigkeit von diesen Parametern wird eine Reihe von Schaltern elektronisch geöffnet bzw. geschlossen, wodurch die Heizanlage auf die entsprechende Versorgungsspannung vorbereitet wird. Darüber hinaus wird ein SSR-Leistungssteuergerät im Steuersystem verwendet, das die Stromversorgung reguliert.
 
Vorteile
Der Kunde legte großen Wert darauf, mit Chromalox eine individuelle Lösung zu entwickeln. Der Zeitplan des Kunden hatte wenig Spielraum. Dennoch arbeitete Chromalox eng mit ihm zusammen, um einen Projektzeitplan zu erstellen, der seine Bedürfnisse erfüllte. Die Verfügbarkeit eines lokalen Chromalox-Vertriebsingenieurs, der den Kunden vor Ort besuchen und die genauen Details der Anwendung persönlich prüfen konnte, half maßgeblich dabei, das Projekt zu beschleunigen und es letztendlich erfolgreich abzuschließen.